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Spezielle Schmerztherapie

Schmerzlinderung
Verbesserung der Lebensqualität
Linderung der Begleiterscheinungen

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TCM

Traditionelle chinesische Medizin mit klassischer 
chinesischer Akupunktur, Kräutertherapie &
Ernährungstherapie

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Palliativmedizin

Ganzheitliche Behandlung von
Patienten zur Verbesserung der Lebensqualität

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Ihre Olga Schiffer MSc

Spezielle Schmerztherapie

Spezielle Schmerztherapie bedeutet Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warnfunktion verloren und einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat. Ziele der Behandlung sind vor allem Schmerzlinderung und Verbesserung der Lebensqualität.

Die Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie wurde 1996 eingeführt um bessere Behandlung von Patienten die an chronischen Schmerzen leiden zu gewährleisten.  Die Besonderheit in der Tätigkeit des Schmerztherapeuten liegt daran, alle notwendigen Therapieformen sowie zusätzliche Therapeuten zusammenzuführen.

Zunächst müssen die Schmerzursachen analysiert und die richtige Diagnose gestellt werden. Die Behandlung beginnt mit der ausführlichen Befragung an, die vorliegende Befunde werden analysiert. Zum Schluss findet eine körperliche Untersuchung statt. Falls die Diagnose nicht eindeutig sein sollte werden zusätzliche Untersuchungen verordnet. Es werden nicht nur körperliche, sondern auch psychologische und soziale Faktoren die in der Entwicklung von Schmerzen eine große Rolle spielen betrachtet.

Am Ende werden die Ergebnisse mit dem Patienten ausführlich besprochen, Therapieziele gesetzt und therapeutische Maßnahmen eingeleitet. Die spezielle Schmerztherapie konzentriert sich nicht auf Medikamentengabe. Sie verbindet sowohl medikamentöse Behandlung als auch invasive und nichtinvasive Therapiemethoden die um komplementäre Behandlungsansätze ergänzt werden können.

Bei entsprechender Indikation können spezielle Therapiemethoden wie: Verordnung von Methadon oder Cannabis, Infiltrationen betroffener Körpergebiete, Procain-Basen-Therapie sowie spezielle Blockaden ( Sympathikusblockaden) notwendig sein.

Eine gezielte physiotherapeutische Behandlung sollte immer ergänzend erfolgen.

Palliativmedizin

Palliativmedizin bedeutet eine aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer voranschreitenden, weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung. Die Erkrankung spricht nicht mehr auf eine kurative Behandlung an. Im Vordergrund steht hier die Symptomkontrolle – wie die Linderung von Schmerzen, Schlafstörungen, Magen-Darm-Problemen und dadurch Erhalt von Lebensqualität selbst in der letzten Phase des Lebens. Gleichzeitig werden psychologische, soziale und spirituelle Aspekte im Leben des Patienten betrachtet. Genau wie in der Schmerztherapie kommen auch in der Palliativmedizin mehrere Methoden zum Einsatz. Hierzu zählen unter anderem: Medikamentengabe, Infiltrationen der schmerzenden Areale, Blockaden betroffenen Nervenstrukturen, Schmerzkatheter die in der Nähe von Rückenmark oder betroffenen Nerven gelegt werden, transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS), Einreibungen mit Salben und Ölen, Akupunktur, Kräutertherapie, Aromatherapie u.v.m.. Oft fragen Patienten nach bestimmten Medikamenten wie zum Beispiel Cannabis oder Methadon die kürzlich die Schlagzeilen erobert haben. Viele Betroffenen äußern große Ängste bezüglich Abhängigkeitsentwicklung in Bezug auf Opioide – Morphinabkömmlige, die zur Schmerzlinderung verordnet werden.  Die Entscheidung bezüglich angewendeten Therapiemaßnahmen und Medikamente wird immer individuell, nach ausführlicher Beratung und zusammen mit dem Patienten getroffen. Am wichtigsten während der Therapie ist ein vertrauensvolles Arzt-Patienten Verhältnis sowie eine offene Komunikation.